Monitor erstellen

Allgemeine Einstellungen

Unter Monitore → Monitor erstellen findest du folgende Maske:

monitor-setup

Gib dem neuen Monitor zuerst einen Namen und verknüpfe den Service, den du überwachen möchtest. Lege anschließend fest, was der Monitor prüfen soll. Wir bieten voreingestellte Optionen an, du kannst deinen Monitor aber auch an deine Bedürfnisse anpassen. Unter Erweiterte Einstellungen kannst du dein Monitoring vollständig individuell gestalten! Gib deinem Monitor zum Schluss eine URL, die er überwachen soll.

Erweiterte Einstellungen

Für HTTP-Monitore stehen folgende Methoden zur Auswahl:

  • GET: Ruft die URI (Uniform Resource Identifier) des Ziels ab
  • POST: Sendet Daten an einen Server, um eine neue Ressource zu erstellen oder eine Aktion auszuführen.
  • PUT: Aktualisiert das Ziel oder erstellt Inhalte darin
  • DELETE: Entfernt das Ziel
  • PATCH: Nimmt teilweise Änderungen am Ziel vor
  • HEAD: Ruft im Gegensatz zu GET nur die Header des Ziels ab, ohne den Body
  • OPTIONS: Gibt die verfügbaren HTTP-Methoden und weitere Optionen des Ziels zurück, um dessen Fähigkeiten zu ermitteln

Unter Regionen kannst du bis zu drei Standorte wählen, von denen aus dein Ziel unabhängig voneinander überwacht wird. Außerdem legst du fest, wie viele Regionen ausfallen müssen, damit ein Alert ausgelöst wird:

  • alle Regionen: Jede Region muss ausgefallen sein, bevor ein Alert ausgelöst wird.
  • eine Mehrheit der Regionen: Mehr als die Hälfte der Regionen muss ausfallen.
  • eine beliebige Region: Eine Region reicht aus, um einen Alert auszulösen.

Gültige Statuscodes, Keywords und Request-Header sind optional. Du kannst jeden Parameter deines Monitors unter Monitor → Einstellungen ändern:

Monitor-Übersicht

So sieht die Übersicht deines Monitors aus:

monitor-dashboard

Du kannst den Zeitraum deiner Daten eingrenzen, indem du mit der Maus über dem Graphen scrollst. Weiter unten findest du Ausfälle, Live-Checks aller Regionen und zugehörige Alerts. Wenn du auf eine Regionskarte klickst, siehst du die Aufschlüsselung der HTTP-Phasen:

monitor-http-phases

Das bedeuten die einzelnen Phasen:

  • Auflösen misst die Zeit, die für die DNS-Auflösung benötigt wird.

    → Indikator für die Performance der DNS-Auflösung

  • Verbinden ist die Zeit, die nach der DNS-Auflösung für den Aufbau einer TCP-Verbindung benötigt wird.

    → zeigt die Netzwerklatenz und die Fähigkeit des Servers, Verbindungen anzunehmen

  • TLS Handshake bezeichnet die Zeit, die für das Aushandeln und den Aufbau einer sicheren SSL/TLS-Verbindung zwischen Client und Server benötigt wird.

    → zeigt den Overhead für die Einrichtung der Verschlüsselung

  • Time to First Byte ist die Gesamtzeit vom Start der Anfrage bis zum ersten Byte der Antwort.

    → hilft bei der Beurteilung der Reaktionsfähigkeit des Servers

  • Übertragen bezeichnet die Zeit vom ersten Byte der Antwort bis zum Empfang der vollständigen Antwort.

    → misst die Download-Geschwindigkeit der Inhalte vom Server, nachdem die Verbindung hergestellt wurde

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